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Alles rund um Reifendruckkontrollsysteme

Kraftstoff

Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) helfen beim Kraftstoff sparen.

 

Schon wenige Prozent geringerer Luftdruck führen zu einer vergrößerten Auflagefläche des Reifens, somit zu mehr Reibung und damit zu Mehrverbrauch. Schon ein Minderdruck von 0,2 bar erhöht den Rollwiderstand und sorgt somit für unnötigen Mehrverbrauch (ca. 1 %), warnt der ADAC. Deshalb ist das Prüfen des Luftdrucks ein Mal im Monat eine Grundvoraussetzung für energiebewusste Autofahrer.

Kein Bücken, keine verschmutzten Hände, kein Herumhantieren mit Ventil und Druckprüfer mehr, denn die Reifendruckkontrolle übernimmt jetzt das RDKS (oder TPMS vom Englischen „Tire Pressure Monitoring System“). Das System prüft den Reifendruck und weist auf zu wenig Luft in den Pneus hin – und spart so bares Geld.

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Neben angepasstem, vernünftigem Fahren und Bremsen ist der korrekte Luftdruck entscheidend für den Spritverbrauch.

Übrigens: Den Luftdruck sollten Sie grundsätzlich nur am kalten Reifen prüfen. Sind Sie bereits eine größere Strecke gefahren, hat sich die Luft in den Reifen erwärmt und ausgedehnt. Dann wird beim Überprüfen des Luftdrucks ein falscher Wert angezeigt. Lassen Sie aus erwärmten Reifen niemals Luft ab.

Wenn das System einen Druckabfall meldet, sollten Sie bei der nächsten Gelegenheit (Reifenhändler oder Tankstelle) den Luftdruck korrigieren. Übrigens: Wenn Ihre Reifen eine Gasfüllung enthalten (in der Regel zu sehen an bunten Ventilkappen), können Sie bei Druckverlust trotzdem unkompliziert Luft an der Tankstelle nachfüllen. Diese verdünnt das Gas lediglich.