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Alles rund um Reifendruckkontrollsysteme

Sicherheit

Rund ein Drittel aller deutschen Autofahrer vernachlässigen ihre Sicherheit, indem sie mit zu geringem Reifendruck unterwegs sind. Einer Studie des Reifenherstellers Bridgestone zufolge checken nur 40 Prozent der Autofahrer regelmäßig den Reifendruck.

Bequemlichkeit oder einfach sich nicht die Finger schmutzig machen zu wollen sorgen für Einbuße in der Sicherheit: Der falsche Reifendruck kann dazu führen, dass in Extremsituationen das Auto nicht mehr zu beherrschen ist. Die Pneus sind schließlich der einzige Kontakt zwischen Auto und Fahrbahn und sorgen fürs Spurhalten und einen möglichst geringen Bremsweg.

Einmal im Monat, so raten Verkehrssicherheitsexperten, sollte eine Reifendruckkontrolle stattfinden. Wechselt die Wetterlage öfter von heiß zu kalt sollte der Fahrer wöchentlich checken.

Wichtig: Korrekter Luftdruck
Bereits 0,5 bar zu wenig Reifendruck kann den Bremsweg auf nasser Fahrbahn um rund zehn Prozent verlängern. Bei einer Vollbremsung aus 100 km/h prallt das Auto mit zu wenig Luftdruck mit 33 km/h auf das Hindernis, vor dem ein Wagen mit korrektem Luftdruck gerade noch zum Stehen kommt. Schlechter werden auch die Seitenführung und der Rollwiderstand des Reifens.

Diese Arbeit nehmen Reifendruckkontrollsysteme (RDKS oder TPMS vom Englischen „Tire Pressure Monitoring System“) dem Autofahrer ab. Sie überwachen den Luftdruck in den Reifen und sorgen so für optimale Haftung der Gummis auf dem Asphalt.

Sind Ganzjahresreifen eine Alternative, um einen zweiten Satz Sensoren zu umgehen?

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