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Pressemitteilung

Ist Ihr Auto für den Winter vorbereitet? – Achtung bei Neufahrzeugen: Neue Winterreifen müssen über ein Reifendruck-Kontrollsystem verfügen (Tageszeitungen)

Achtung bei Neufahrzeugen: Neue Winterreifen müssen über ein Reifendruck-Kontrollsystem verfügen

Zuletzt hat der Herbst sich von seiner schönsten und goldensten Seite gezeigt. Damit ist es nun vorbei. Für das Wochenende kündigen die Wetterdienste einen Temperatursturz in ganz Deutschland an. In weiten Teilen des Landes werden die Straßen, gerade in der Nacht und den frühen Morgenstunden, glatt sein. Damit ist nun allerhöchste Zeit für den Wechsel auf Winterreifen. Bei Neufahrzeugen ist außerdem darauf zu achten, dass die Winterreifen über ein funktionstüchtiges Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) verfügen, denn ein deaktiviertes RDKS ist ein Mangel bei der Hauptuntersuchung.

Wann genau ist Zeit für Winterreifen?

Winterreifen sind, wie der Name schon sagt, die richtigen Reifen für den Winter. Laut Straßenverkehrsordnung ist es nicht nötig, in einem bestimmten Zeitraum mit wintertauglichen Reifen unterwegs zu sein. Allerdings wird in § 2 Abs. 3a der StVO vorgeschrieben, dass Kraftfahrzeuge „bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ nur mit Reifen bewegt werden dürfen, die durch das M+S-Symbol als Winterreifen gekennzeichnet sind. Bei den für weite Teile Deutschlands angekündigten winterlichen Straßenverhältnissen bedeutet das ganz klar: Spätestens jetzt ist Zeit für Winterreifen!

RKDS und Winterreifen – Was ist zu beachten?

Alle seit dem 1. November 2014 erstmals zugelassenen Pkw, Geländewagen und Wohnmobile müssen mit einem RDKS ausgestattet sein. Diese Regelung greift auch bei neuen Reifen. Will heißen: Wer jetzt Winterreifen für sein Neufahrzeug kauft bzw. montieren lässt, muss dafür sorgen, dass auch das Reifendruck-Kontrollsystem in Verbindung mit den Winterreifen funktioniert. Das Deaktivieren der Systeme ist nicht erlaubt und wird im Rahmen der Fahrzeughauptuntersuchung als Mangel beanstandet. Wie vorzugehen ist, unterscheidet sich von Fahrzeug zu Fahrzeug: Autos, die mit einem indirekten RDKS ausgestattet sind, müssen in der Regel nur kurz angelernt werden, da der Reifenluftdruck durch die ABS-Sensoren berechnet und an den Bordcomputer gemeldet wird. Autos mit einem direkten RDKS verfügen über Sensoren an den Ventilen, die den Luftdruck permanent an den Bordcomputer übertragen. Die direkten Systeme sind deutlich genauer als die indirekten RDKS, man benötigt allerdings auch Sensoren für die Winterreifen. Hans-Jürgen Drechsler, Geschäftsführer Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V., erläutert: „Beim Kauf von Winterreifen müssen Halter von Fahrzeugen mit einem direkten RDKS mit einem Aufpreis für neue Sensoren rechnen. Letztlich überwiegen aber die Vorteile des Systems: Der Autofahrer hat ohne großen Aufwand dauerhaft den Reifenluftdruck im Blick. Das spart Sprit, erhöht die Sicherheit und schont die Reifen“.

Woran erkennt man, ob ein direktes oder indirektes System im eigenen Fahrzeug verbaut ist?

Die Mitarbeiter im Reifenfachhandel sind Experten wenn es um Reifen und Reifendruck-Kontrollsysteme geht. Wer auf Nummer sicher gehen will, gibt vorab sein Fahrzeugmodell und das Baujahr durch, so dass beim Reifenwechsel auf jeden Fall die passenden Sensoren für das eigene Fahrzeug reserviert sind.

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Über RDKS-Wissen.de

www.RDKS-Wissen.de ist eine Internetplattform des BRV und seiner Partner Alligator Ventilfabrik, Bridgestone Deutschland, Continental Reifen, Huf Group, Pirelli Deutschland, Schrader, TPMS EuroShop (Schrader) und VDO. Die Website ist die erste Anlaufstelle für Autofahrer rund um das Thema Reifendruck-Kontrollsysteme.
 

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