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Alles rund um Reifendruckkontrollsysteme

Reifenwechsel

Durch die EU-weite RDKS-Pflicht ändern sich auch einige Dinge beim Reifenwechsel.

Der Reifenwechsel mit direktem oder indirektem RDKS (Reifendruckkontrollsystem oder TPMS vom Englischen „Tire Pressure Monitoring System“) wird komplexer und zeitaufwendiger, so dass Sie etwas mehr Zeit für den Wechsel einplanen sollten. Durch die zusätzlichen Arbeitsschritte, wie das Anlernen der Sensoren, bzw. die Wartung des Systems, wird der Reifenwechsel auch etwas teurer.

Sicherheitsexperten empfehlen, jeweils einen Satz Sensoren für Winter- und Sommerreifen zu nutzen. Theoretisch lassen sich die Sensoren zwar bei jedem Reifenwechsel ummontieren, preiswerter ist das aber nicht: Werden die Sensoren und Ventile aus einem Reifen entfernt, wird für den Einbau in den
nächsten Reifen ein Service-Kit mit Ventilen und Gummidichtungen benötigt, weil der Montageprozess zu plastischen Verformungen führt, die Einfluss auf die Dichtheit und den korrekten Ventilsitz haben.

Aus Sicherheitsgründen sollten Sie auch weiterhin Ihre Reifen ausschließlich von Profis wechseln lassen. Die Auflagefläche eines Reifens ist in etwa so groß wie eine Postkarte. Das bedeutet, dass alle vier Reifen gerade einmal eine Auflageflächen in Größe von einem DIN A 4 Blatt haben. Und das ist die einzige Verbindung zwischen Ihrem Fahrzeug und der Straße. Eine kleine Fläche, die maßgeblich für Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Beifahrer verantwortlich ist.

Reifen sind echte High-Tech Produkte, auch wenn man es ihnen nicht ansieht. Durch die Reifendruckkontrollsysteme wird die Komplexität und Technisierung weiter erhöht – damit Sie sicher unterwegs sind. Um von dieser Sicherheit maximal zu profitieren, sollten Sie grundsätzlich nur Spezialisten Ihre Reifen wechseln lassen.


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