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Alles rund um Reifendruckkontrollsysteme

RDKS nachrüsten

Seit die EU die RDKS-Pflicht eingeführt hat, kommen auch verstärkt Nachrüstsysteme auf den Markt, die meist aus Sensoren und einer entsprechenden Sende- und Empfangseinheit mit Display bestehen. Damit gehören diese Nachrüstsysteme also zur Klasse der direkten RDKS.

Für wen sind RDKS Nachrüstsysteme geeignet?

Empfehlenswert sind Nachrüstsysteme für alle Fahrzeuge, in denen kein RDKS (oder TPMS vom Englischen „Tire Pressure Monitoring System“) eingebaut ist: Die Sicherheit der Insassen und der anderen Verkehrsteilnehmer wird durch die ständige Überwachung des Reifendrucks erhöht.

Außerdem sparen Sie sich die regelmäßige manuelle Reifendruckkontrolle.

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Sie haben noch kein RDKS? Wo und wie Sie Reifendruckkontrollsysteme nachrüsten können, erfahren Sie bei Ihrem Reifenprofi.

Wer sollte kein Reifendruckkontrollsystem nachrüsten?

Allerdings eignen sich Nachrüstsysteme nicht für Neufahrzeuge, die gemäß EU-Gesetzgebung mit einem RDKS ausgestattet sein müssen.

Sie können also nicht die Sensoren Ihres herstellerseitig verbauten Reifendruckkontrollsystems deaktivieren und dafür ein nachrüstbares System einsetzen.

Hintergrund dafür ist, dass die Gesetzgebung verlangt, dass bei Nichtfunktionsfähigkeit des ab Werk verbauten RDKS eine entsprechende Warnlampe leuchtet – genau diese wird bei der Hauptuntersuchung geprüft. Hat man einen zweiten Reifensatz mit einem Nachrüstsystem ausgestattet, wird der Luftdruck auf dem entsprechenden Monitor zwar angezeigt, trotzdem ist die Funktion des verbauten RDKS nicht gewährleistet.